Wochenende in Wildschütz

Wie geplant, machte sich unsere Kameradschaft auf, den Steinbruch in Wildschütz zu erkunden.
Und so kam es, das das beschauliche Wildschütz, oder besser, der idyllische Steinbruch am 10.03. um etwa 9.00 von uns heimgesucht wurde.

Gleich vorweg: dieser Steinbruch ist nun wirklich nix für Anfänger. Basenchef Volker Buder stellte auch gleich klar, was zu laufen hat - und was nicht.
Dies sollte uns recht sein, den letztlich hat keiner was von Schlagzeilen, und schon garnicht von der eigenen.
Das Drumrum ist optimal, eine piekfeine Ausplünn-Zone, luftig verlegtes Betonpflaster,
durchdachte Gerödel-Aufhängvorrichtungen (meine Nummer 1 übrigens die Flossen-Handschuhe
-Füßlinge-und-was-sonst-nur-rumliegen-würde-Halterung), die Zimmer tiptop.

Aber dieser Steinbruch... . Ein tolles Bild, im Sommer sicherlich ein Traum.
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Nach dem Anmelden und einer Einweisung am See (da wir das erstemal da waren, mit klaren Richtlinien, wie lang, wohin und wie tief), machten wir uns auf ins Wasser.
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Unseren ersten Tauchgang wählten wir am Ufer entlang in einer verträglichen 15m-Tiefe, um erst einmal einen Einblick in das Gewässer zu bekommen. Die Sicht war relativ gut, je nach Tiefe etwa 5-10 Meter.

Unseren zweiten TG am Nachmittag, nach ordentlich Entspannen zum Ausgasen,
nahmen sich einige Kameraden den Kiosk auf 47 m vor.
Dieser Tauchgang war wirklich toll. Eine richtig gute Sicht auf Grund, der Kiosk passend als Ruine. Einfach toll! Nur mit Fotos können wir nicht dienen,
denn bei 47 m wollten wir uns den Stickstoff ohne Ballast gönnen.
Dafür haben wir schöne Erinnerungen mit nach oben gebracht.

Am Abend dann wurde dem Grill mittels durchtrainierter Taucherlunge der Marsch geblasen...
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...bis die Funken stoben.
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Nach einer Weile, die Steaks waren schon fast durch, fand sich auch Volker Buder ein
und es wurden Erfahrungen und Erinnerungen getauscht.
Dann wurde es für uns doch noch relativ spät und feucht...

Am nächsten Morgen, man war wieder topfit, ging es dann noch einmal ins Wasser, Fotosession...
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...bis, naja, seht selbst...
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So etwas nennt man in Fachkreisen auch Beschlagen der Linse nach Wassereinbruch (zwar nur Tröpfchen, aber es reichte), was dann einen doch zügigen Abbruch des Tauchganges nach sich zog, denn es waren doch so ein paar Mark, die da schnell aus dem Wasser mußten!
Schade eigentlich, denn was da so an Fischen rumschwamm, konnte sich durchaus auf unserer Angler-Neidseite sehen lassen. Soooooo einen Barsch hatte ich noch nie gesehen.
Mann, war das ein Brummer!!!
War im übrigen nicht rauszubekommen, woran es gelegen hat, das Gehäuse ist wieder dicht und , tja...

Aber alles in Allem...
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wars ein tolles Wochenende.
 
 
 



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